Arizer Extreme Q vs. Plenty – Welcher passt zu dir?

Geändert am

Arizer Extreme Q vs. Plenty – Vergleich
So testen wir Transparenz zur Bewertung
  • Gleiche Kriterien für jedes Gerät. Wir bewerten alle Modelle nach demselben Raster — Dampfqualität, Heiztechnik, Akku, Reinigung, Verarbeitung, Bedienung und Mobilität.
  • Geräte aus dem eigenen Bestand. Unsere Mietflotte besteht aus denselben Originalgeräten, die wir auch verkaufen. Wir haben sie im Haus und im Alltag in der Hand — nicht nur die Datenblätter.
  • Keine bezahlten Platzierungen. Kein Hersteller kann sich eine Position oder eine Wertung kaufen.
  • Redaktionelle Einschätzung. Die Wertungen in diesem Artikel sind unsere Einschätzung als Fachhändler und keine Kundenbewertungen. Echte Kundenstimmen findest du auf den jeweiligen Produktseiten.

Der Plenty gewinnt bei Dampfqualität, Heiztechnik und Verarbeitung, der Arizer Extreme Q beim Akku-Kriterium, bei Reinigung, Bedienung und Mobilität. Beide laufen am Netz und gehören nach Hause, aber sie sind zwei verschiedene Bauarten.

Der Extreme Q ist ein Tischgerät mit Ballon, Schlauch und Fernbedienung; der Plenty ein Handgerät am Kabel, das man wie einen Föhn hält, mit Hybrid-Heizung, riesiger Füllkammer und Kühlspirale. Wer Ballon, Fernbedienung und das Gerät zum Hinstellen will, nimmt den Extreme Q. Wer den dichtesten Dampf im Sortiment unter 200 Euro und die Verarbeitung von Storz & Bickel will, ist beim Plenty richtig. 65 Euro trennen sie.

Preise, Noten und Technik auf einen Blick: Vaporizer Vergleich mit Preisen.

Diese 7 Kriterien entscheiden den Vergleich

  • Dampfqualität: Dicht, sauber & aromatisch
  • Heiztechnik & Performance: Konvektion/Konduktion/Hybrid
  • Akkulaufzeit: Nutzungsdauer pro Ladung
  • Reinigung & Wartung: Aufwand fürs Reinigen & Teilewechsel
  • Verarbeitung & Materialien: Qualität der verbauten Komponenten
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienung & Funktionen
  • Mobilität & Größe: Gewicht, Maße & unterwegs-tauglich

Ergebnis auf einen Blick

  • Ballon und Komfort: Extreme Q vorn, Ballon und Schlauch, Fernbedienung, 50 bis 260 °C, Glasweg, 442 g, 65 Euro günstiger
  • Dampf und Bau: Plenty vorn, Hybrid-Heizung mit extremem Luftdurchsatz, Füllkammer für 3,4 cm³, Kühlspirale, Storz & Bickel aus Deutschland
  • Preise: Arizer Extreme Q für 119 €, Plenty für 184 €

Arizer Extreme Q

Arizer Extreme Q Vaporizer

Der Arizer Extreme Q ist der Klassiker unter den günstigen Tischgeräten: Konvektionsheizung mit Keramikelement, 50 bis 260 °C, Netzbetrieb, rund drei Minuten Aufheizzeit. Ein Ventilator in drei Stufen füllt den Ballon, ein Schlauch erlaubt den direkten Zug, eine Fernbedienung steuert Temperatur und Ventilator vom Sofa aus. Glaskopf, Bowl, Ballon, Schlauch, Mundstück, Mini-Adapter und Siebe liegen bei. Mit 16,2 × 16 × 16 cm und 442 g steht er kompakt auf dem Tisch. Arizer gibt lebenslange Garantie auf das Heizelement und drei Jahre auf Material und Verarbeitung, Glas ausgenommen.

Technische Daten Arizer Extreme Q

  • Bauart: Tischvaporizer, Netzbetrieb, kein Akku
  • Heizmethode: Konvektion
  • Temperatur: 50 bis 260 °C
  • Aufheizzeit: etwa 3 Minuten
  • Betriebsarten: Ballon mit Ventilator und Schlauch
  • Bedienung: am Gerät oder per Fernbedienung
  • Maße und Gewicht: 16,2 × 16 × 16 cm, 442 g
  • Garantie: lebenslang auf das Heizelement, 3 Jahre auf Material und Verarbeitung, Glas ausgenommen
  • Lieferumfang: Extreme Q, Fernbedienung, Mini-Adapter, Ballon, Schlauch, Mundstück, Glaskopf, Bowl, Siebe, Anleitung
  • Preis: 119 €

Bewertung Arizer Extreme Q

  • Dampfqualität: 8,7/10 — Konvektion, Glaskopf und Ballon: im Ballon kühlt der Dampf ab und kommt mild und aromatisch, über den Schlauch dicht und direkt; sauber, ohne Kunststoff im Weg.
  • Heiztechnik & Performance: 7,8/10 — Keramik-Heizelement mit heißer Luft, 50 bis 260 °C, Ventilator in drei Stufen; nach rund drei Minuten bereit und dann stabil über die ganze Sitzung.
  • Akkulaufzeit: – — Netzbetrieb ohne Akku, nie leer, unbegrenzt einsatzbereit; genau die richtige Lösung für ein Tischgerät.
  • Reinigung & Wartung: 7,5/10 — Glaskopf, Bowl und Siebe in Isopropanol, Ballon nach einigen Wochen tauschen, Schlauch durchspülen; mehr Teile als bei einem Taschengerät.
  • Verarbeitung & Materialien: 7,8/10 — Kompaktes Gehäuse mit Glasteilen und Fernbedienung, sauber verarbeitet; über dem Preis, unter einem Storz & Bickel.
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: 8,2/10 — Fernbedienung für Temperatur und Ventilator, Ballon oder Schlauch nach Laune; bequem und ohne Erklärungsbedarf.
  • Mobilität & Größe: 3,5/10 — 442 g und ein fester Platz am Netz; ein Gerät für zu Hause, das sich zwischen Räumen tragen lässt.

Plenty

Plenty Vaporizer

Der Plenty von Storz & Bickel ist ein Netzgerät, das man in der Hand hält: Das Gehäuse mit Griff und Kabel wird wie ein Föhn geführt, oben sitzt die Füllkammer mit 3,4 cm³, darüber die Kühlspirale aus Edelstahl, durch die der Dampf abkühlt. Die Hybrid-Heizung aus Konvektion und Konduktion arbeitet mit extrem hohem Luftdurchsatz und liefert dichten Dampf ab dem ersten Zug. Die Temperatur wird analog am Drehrad von 130 bis 202 °C in sieben Stufen gewählt, das Aufheizen dauert einige Minuten. Mit 20 × 15,5 × 6 cm und 700 g ist er kein Taschengerät. Im Lieferumfang: Kühlspirale, drei Normalsiebe, ein Grobsieb, zwei Kühleinheitsiebe, Reinigungspinsel und Kurz-Gebrauchsanweisung.

Technische Daten Plenty

  • Bauart: Handgerät am Netzkabel, kein Akku
  • Heizmethode: Hybrid, Konvektion und Konduktion
  • Temperatur: 130 bis 202 °C, analoges Drehrad, 7 Stufen
  • Aufheizzeit: etwa 4,5 Minuten
  • Füllkammer: 3,4 cm³
  • Kühlung: Kühlspirale aus Edelstahl
  • Maße und Gewicht: 20 × 15,5 × 6 cm, 700 g
  • Garantie: zwei Jahre
  • Lieferumfang: Plenty, Kühlspirale, 3 Normalsiebe, Grobsieb, 2 Kühleinheitsiebe, Reinigungspinsel, Kurz-Gebrauchsanweisung
  • Preis: 184 €

Bewertung Plenty

  • Dampfqualität: 9,0/10 — Hybrid-Heizung mit extremem Luftdurchsatz und Kühlspirale: der dichteste Dampf unter 200 Euro, kühl und kräftig; nur der Ballon des Extreme Q ist milder.
  • Heiztechnik & Performance: 9,0/10 — Konvektion plus Konduktion mit viel Luft, 130 bis 202 °C in sieben Stufen; die stärkste Heizung im Vergleich, mit langer Aufheizzeit.
  • Akkulaufzeit: – — Netzbetrieb ohne Akku, aber immer am Kabel in der Hand; unbegrenzt, nur an der Steckdose.
  • Reinigung & Wartung: 7,0/10 — Füllkammer und Siebe ausbürsten, Kühlspirale zerlegen und in Isopropanol; die Spirale ist der Aufwand, Pinsel und Siebe liegen bei.
  • Verarbeitung & Materialien: 9,0/10 — Storz & Bickel aus Deutschland, robust wie ein Werkzeug; die wertigste Verarbeitung unter 200 Euro.
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: 8,0/10 — Drehrad, aufheizen, ziehen; analog und ohne Menü, aber am Kabel in der Hand statt auf dem Tisch mit Fernbedienung.
  • Mobilität & Größe: 2,5/10 — 700 g und ein Kabel, das beim Verdampfen dranhängt; das unhandlichste Gerät im Vergleich, nur für zu Hause.

Die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich

Beide sind Netzgeräte für zu Hause, beide für getrocknete Kräuter, und damit endet die Ähnlichkeit. Der Extreme Q ist ein Tischgerät: Er steht, der Ventilator füllt den Ballon oder man zieht am Schlauch, die Fernbedienung steuert alles vom Sofa aus, Konvektion von 50 bis 260 °C, Dampfweg aus Glas. Der Plenty ist ein Handgerät am Kabel: Man hält ihn wie einen Föhn, zieht direkt an der Kühlspirale, wählt die Temperatur analog am Drehrad von 130 bis 202 °C, Hybrid-Heizung mit extremem Luftdurchsatz und einer Füllkammer für 3,4 cm³.

Beim Dampf liegt der Plenty vorn: dichter, kräftiger, mit der Kühlspirale trotzdem kühl; der Extreme Q ist über den Schlauch sauber und im Ballon mild. Bei der Verarbeitung steht Storz & Bickel aus Deutschland gegen Kunststoff und Glas aus Kanada. Bei Bedienung und Reinigung ist der Extreme Q bequemer: Fernbedienung statt Kabel in der Hand, Glasteile statt Kühlspirale. Beim Gewicht 442 gegen 700 g, beide ohne Akku, beide nur an der Steckdose.

Beim Preis liegen 119 € und 184 € 65 Euro auseinander. Vermietet wird keiner von beiden; zur Miete gibt es bei Arizer den XQ2 und bei Storz & Bickel den Volcano Classic als Tischgeräte. Wer Ballon und Fernbedienung will, nimmt den Extreme Q; wer den dichtesten Dampf und die Füllkammer für Runden will, den Plenty.

Für wen eignet sich welches Gerät?

Nimm den Arizer Extreme Q, wenn …

  • du den Ballonbetrieb willst
  • du das Gerät hinstellen und per Fernbedienung steuern möchtest
  • dir ein Dampfweg aus Glas und 50 bis 260 °C wichtig sind
  • du 65 Euro sparen willst

Nimm den Plenty, wenn …

  • du den dichtesten Dampf unter 200 Euro willst
  • du große Füllungen für Runden verdampfst
  • dir die Verarbeitung von Storz & Bickel aus Deutschland wichtig ist
  • du ein Gerät zum Halten statt zum Hinstellen bevorzugst

Kaufen oder mieten?

Beide vermieten wir nicht: Beim Extreme Q geben wir wie in jeder Modellreihe nur die neueste Version zur Miete, den Arizer XQ2 mieten, und bei Storz & Bickel die Tischgeräte Volcano Classic mieten oder Volcano Hybrid. Ein Miettest mit dem XQ2 zeigt, ob Ballon und Fernbedienung zu dir passen; ein Miettest mit dem Volcano, ob dir die Dichte von Storz & Bickel wichtig ist. Beim Kauf gilt: Der Extreme Q für 119 € ist das bequeme Tischgerät mit Ballon, der Plenty für 184 € das kräftigste Netzgerät unter 200 Euro.

Mehr zum Storz & Bickel Plenty: weitere Storz & Bickel Vaporizer.

Gesamtvergleich als Tabelle

Kriterium Arizer Extreme Q Plenty
Dampfqualität 8,7/10 9,0/10
Heiztechnik & Performance 7,8/10 9,0/10
Akkulaufzeit – –
Reinigung & Wartung 7,5/10 7,0/10
Verarbeitung & Materialien 7,8/10 9,0/10
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit 8,2/10 8,0/10
Mobilität & Größe 3,5/10 2,5/10
Gesamtbewertung (Ø) 7,25/10 7,42/10
Bauart Tischgerät, Netzbetrieb Handgerät am Kabel, Netzbetrieb
Heizmethode Konvektion Hybrid, hoher Luftdurchsatz
Temperatur 50 bis 260 °C, digital 130 bis 202 °C, analog, 7 Stufen
Aufheizzeit (Richtwert) etwa 3 Minuten etwa 4,5 Minuten
Betriebsarten Ballon und Schlauch direkt an der Kühlspirale
Füllung Bowl, bis etwa 1,2 g Füllkammer 3,4 cm³
Steuerung Fernbedienung Drehrad am Gerät
Maße und Gewicht 16,2 × 16 × 16 cm, 442 g 20 × 15,5 × 6 cm, 700 g
Preis 119 € 184 €

Alle technischen Daten stammen aus Herstellerangaben und sind Richtwerte; tatsächliche Werte können nutzungsabhängig abweichen.

Weitere passende Vergleiche

Weiterlesen

Häufige Fragen

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Arizer Extreme Q und Plenty?

Die Bauart. Der Extreme Q ist ein Tischgerät, das steht und per Ventilator den Ballon füllt oder über den Schlauch verdampft, gesteuert per Fernbedienung. Der Plenty ist ein Handgerät am Netzkabel, das man wie einen Föhn hält und direkt an der Kühlspirale zieht, mit Hybrid-Heizung und großer Füllkammer. Beide laufen nur an der Steckdose.

Welches Gerät liefert den besseren Dampf?

Der Plenty. Seine Hybrid-Heizung mit extremem Luftdurchsatz und die Kühlspirale liefern den dichtesten und trotzdem kühlen Dampf unter 200 Euro. Der Extreme Q liefert über den Schlauch sauberen Konvektionsdampf durch Glas und im Ballon milden, abgekühlten Dampf; an die Dichte des Plenty reicht er nicht heran.

Wie viel passt in Extreme Q und Plenty?

Die Füllkammer des Plenty fasst 3,4 cm³, sehr viel im Vergleich zu tragbaren Geräten, gemacht für Runden. Die Bowl des Extreme Q fasst je nach Füllung bis zu etwa 1,2 g, in der Praxis ist deutlich weniger sinnvoll, weil die Konvektion locker gefülltes Material braucht.

Wie schnell sind beide Geräte bereit?

Der Extreme Q in rund drei Minuten, der Plenty laut Herstellerangabe in rund viereinhalb Minuten. Beide laufen am Netz; der Extreme Q bleibt auf Temperatur stehen, beim Plenty schaltet die Heizung nach dem Loslassen des Griffs ab und wird für den nächsten Zug wieder aktiviert.

Wie wird die Temperatur eingestellt?

Beim Extreme Q digital am Gerät oder per Fernbedienung, gradgenau von 50 bis 260 °C. Beim Plenty analog über ein Drehrad mit sieben Stufen von 130 bis 202 °C, ohne Display. Der Plenty ist damit einfacher, der Extreme Q feiner und bequemer einstellbar.

Welches Gerät ist leichter zu reinigen?

Der Extreme Q. Glaskopf, Bowl und Siebe kommen in Isopropanol, der Ballon wird nach einigen Wochen getauscht. Beim Plenty wird die Kühlspirale zerlegt und in Isopropanol gelegt, dazu Füllkammer und Siebe ausgebürstet; die Spirale ist der Mehraufwand, Pinsel und Ersatzsiebe liegen bei.

Brauchen Extreme Q und Plenty einen Akku?

Nein, beide laufen ausschließlich am Stromnetz. Der Extreme Q steht dabei auf dem Tisch, der Plenty hängt beim Verdampfen am Kabel in der Hand. Unterwegs lassen sich beide nicht benutzen; wer das braucht, findet bei beiden Marken tragbare Geräte.

Welche Garantie gibt es auf Extreme Q und Plenty?

Arizer gibt auf den Extreme Q lebenslange Garantie auf das Heizelement und drei Jahre auf Material und Verarbeitung, Glas ausgenommen. Storz & Bickel gibt auf den Plenty zwei Jahre; die Verlängerung um ein Jahr durch Registrierung gilt für den Plenty nicht. Beide sind für Ersatzteile über Jahre bekannt.

Für wen ist der Arizer Extreme Q die bessere Wahl?

Für alle, die den Ballonbetrieb wollen, das Gerät hinstellen und per Fernbedienung steuern möchten, einen Dampfweg aus Glas und den Bereich bis 260 °C schätzen und 65 Euro sparen wollen. Wer den dichtesten Dampf unter 200 Euro, große Füllungen für Runden und Storz & Bickel aus Deutschland will, nimmt den Plenty.

Kann ich Extreme Q oder Plenty vor dem Kauf mieten?

Nein, beide vermieten wir nicht. Zur Miete gibt es bei Arizer den XQ2, das aktuelle Tischgerät mit Ballon und Schlauch, und bei Storz & Bickel den Volcano Classic und den Volcano Hybrid. Ein Miettest mit dem XQ2 zeigt, ob Ballon und Fernbedienung passen; ein Volcano zeigt die Dichte von Storz & Bickel.