Der Wolkenkraft FX Mini bringt echte Konvektion mit Titankammer und isoliertem Glasmundstück in eines der kompaktesten Gehäuse am Markt. Für 99 Euro bekommst du gradgenaue Regelung von 160 bis 220 °C und ein OLED-Display, das Soll- und Ist-Temperatur gleichzeitig zeigt. Wolkenkraft entwickelt in Deutschland, der FX Mini ist die Basisversion, der FX Mini Ultra sein Nachfolger mit USB-C. Dieser Testbericht zeigt, wie sauber der Dampf bei einem Gerät dieser Größe wirklich ist, wo der kleine Akku an seine Grenzen kommt und für wen sich die Basisversion gegenüber dem Ultra noch lohnt.
Technische Daten
- Heiztechnik: vollständige Konvektion, Titankammer
- Temperaturbereich: 160 °C bis 220 °C, gradgenau, °C und °F umschaltbar
- Aufheizzeit: etwa 25 Sekunden, LED blau beim Aufheizen, rot bei erreichter Temperatur
- Akku: 1.600 mAh, Abschaltautomatik nach 4 Minuten, Timer-Boost plus 90 Sekunden
- Laden: Micro-USB
- Mundstück: ausziehbares Glasmundstück mit Doppelverglasung, Luftkanal aus Edelstahl, vollständig isoliert
- Kammer: etwa 0,2 g nach Herstellerangabe
- Gewicht und Maße: 136 g, 7,6 × 5,1 × 2,5 cm
- Preis: 99 €
Daten aus Herstellerangaben; Richtwerte können nutzungsabhängig abweichen.
Dampfqualität

Titankammer, isolierter Edelstahl-Luftkanal und ein doppelt verglastes Mundstück: Im Dampfweg des FX Mini kommt kein Kunststoff vor, und das schmeckt man. Bei 170 bis 185 °C bleibt das Aroma klar, die Doppelverglasung hält den Dampf kühler als ein einfaches Glasrohr. Ab 200 °C wird der Dampf dichter, bei 220 °C ist er kräftig, aber wegen der kurzen Strecke auch warm. Die Konvektion erhitzt nur im Luftstrom, das Material am Kammerboden brennt nicht an. Für ein Gerät mit 136 g ist die Dampfqualität überraschend, die Dichte großer Konvektionsgeräte erreicht der FX Mini wegen der 0,2-g-Kammer aber nicht.
Bewertung Dampfqualität: 7,5/10
Heiztechnik & Performance

Der FX Mini arbeitet mit vollständiger Konvektion. Heiße Luft strömt beim Zug durch die Titankammer, eine Kontaktheizung über die Wandung gibt es nicht. Das OLED-Display zeigt Soll- und Ist-Temperatur gleichzeitig, sodass man das Aufheizen beobachten kann, die LED wechselt von Blau auf Rot, sobald die Temperatur erreicht ist. Nach rund 25 Sekunden ist das Gerät bereit. Der Bereich reicht gradgenau von 160 bis 220 °C und lässt sich auf Fahrenheit umschalten. Nach vier Minuten schaltet der FX Mini automatisch ab, ein Druck auf den Timer-Boost verlängert die Sitzung um 90 Sekunden. Bei kräftigen, langen Zügen zieht die kleine Heizung spürbar nach, kurze Züge bekommen die konstantere Leistung. Wenn auch der Smono 4 infrage kommt, findest du beide Modelle im Vergleich FX Mini und Smono 4.
Bewertung Heiztechnik & Performance: 8,0/10
Akkulaufzeit
Mit 1.600 mAh hat der FX Mini den kleinsten Akku unter den Geräten dieser Klasse, und Konvektion braucht Strom. Für ein paar Sitzungen zwischendurch reicht das, für einen langen Tag ohne Steckdose nicht. Geladen wird über Micro-USB, was heute unpraktisch ist, weil das Kabel selten dabei ist. Schnellladen unterstützt das Gerät nicht. Die Abschaltautomatik nach vier Minuten schont den Akku und verhindert, dass er unbemerkt leerläuft. Wer täglich viel verdampft, sollte die Powerbank einplanen oder gleich zum FX Mini Ultra mit USB-C greifen. Die Laufzeit ist der Preis für das kleine Gehäuse.
Bewertung Akkulaufzeit: 6,0/10
Reinigung & Wartung

Alle dampfberührenden Teile lassen sich abnehmen: das Glasmundstück, der Dichtungsring mit Sieb und die Titankammer sind ohne Werkzeug zugänglich. Glas und Metall vertragen ein Bad in Isopropanol, das Sieb wird ausgebürstet oder gewechselt. Im Lieferumfang liegen Reinigungsbürste, Pinzette, Rührwerkzeug und zwei Reinigungstücher, mehr braucht es für die Routine nicht. Die Titankammer verträgt die Reinigung ohne Verfärbung. Weil die Kammer klein ist, setzt sie sich schneller zu als große Kammern, eine kurze Reinigung nach jeder dritten Füllung hält den Zug offen. Insgesamt ist der Aufwand gering, das ist eine der Stärken der modularen Bauweise.
Bewertung Reinigung & Wartung: 8,5/10
Verarbeitung & Materialien

Das Gehäuse besteht aus Aluminium, die Kammer aus Titan, der Luftkanal aus Edelstahl und das Mundstück aus doppeltem Glas. Diese Materialwahl findet man sonst bei deutlich teureren Geräten. Der FX Mini wiegt 136 g und misst 7,6 × 5,1 × 2,5 cm, angeboten wird er in Nachtblau und mit Holzoberfläche. Der Ausziehmechanismus des Mundstücks läuft sauber, das OLED-Display ist klein, aber gut lesbar. Der Micro-USB-Anschluss ist der einzige Punkt, an dem das Gerät sein Alter zeigt. Eine Staubschutzkappe liegt bei und hält Kammer und Mundstück unterwegs sauber.
Bewertung Verarbeitung & Materialien: 8,0/10
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Einschalten, Temperatur gradgenau wählen, auf Rot warten, Mundstück ausziehen und ziehen. Das Display mit Soll- und Ist-Wert nimmt das Rätselraten, ob das Gerät schon bereit ist. Die Abschaltautomatik und der Timer-Boost sind sinnvoll gelöst: Eine Sitzung dauert vier Minuten, wer mehr will, drückt einmal. Eine App gibt es nicht, und sie fehlt auch nicht. Die Kammer von etwa 0,2 g will locker gefüllt sein, mit der beiliegenden Pinzette und dem Rührwerkzeug geht das ordentlich. Wer Extrakte verdampfen will, nutzt die beiliegende Dosierkapsel. Die Bedienungsanleitung liegt auf Deutsch und Englisch bei.
Bewertung Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: 8,5/10
Mobilität & Größe
7,6 × 5,1 × 2,5 cm und 136 g: Der FX Mini gehört zu den kompaktesten Konvektionsgeräten, die man kaufen kann, und verschwindet in jeder Hosentasche. Das eingeschobene Glasmundstück und die Staubschutzkappe schützen ihn beim Transport. Aufgeheizt in 25 Sekunden und nach vier Minuten wieder aus, ist er für kurze Sitzungen unterwegs gemacht. Der kleine Akku und der Micro-USB-Anschluss sind die einzigen Einschränkungen, für die Bauform selbst gibt es in diesem Kriterium wenig zu kritisieren. Den Vergleich mit einem weiteren Wolkenkraft-Modell findest du im ViTA-Test mit Einordnung zum FX Mini. Zur Wahl zwischen diesen beiden Wolkenkraft-Geräten passt unser Artikel FX Mini und Äris im Vergleich.
Bewertung Mobilität & Größe: 9,0/10
Gesamtbewertung
| Kriterium | Score |
|---|---|
| Dampfqualität | 7,5/10 |
| Heiztechnik & Performance | 8,0/10 |
| Akkulaufzeit | 6,0/10 |
| Reinigung & Wartung | 8,5/10 |
| Verarbeitung & Materialien | 8,0/10 |
| Bedienung & Nutzerfreundlichkeit | 8,5/10 |
| Mobilität & Größe | 9,0/10 |
| Gesamt | ⭐ 7,93/10 |
Pro
- Vollständige Konvektion mit Titankammer
- Doppelt verglastes, ausziehbares Mundstück und isolierter Edelstahl-Luftkanal
- OLED-Display zeigt Soll- und Ist-Temperatur, gradgenau von 160 bis 220 °C
- Nur 136 g, eines der kompaktesten Konvektionsgeräte
- Modular zerlegbar, Reinigungszubehör und Dosierkapsel liegen bei
Kontra
- Akku mit nur 1.600 mAh
- Micro-USB statt USB-C, kein Schnellladen
- Kleine Kammer von etwa 0,2 g
- Bei langen, kräftigen Zügen zieht die Heizung nach
Für wen eignet sich der FX Mini?
Nimm ihn, wenn …
- du Konvektion und saubere Materialien im kleinstmöglichen Gehäuse willst
- du kurze Sitzungen mit kleinen Mengen bevorzugst
- dir ein Display mit Soll- und Ist-Temperatur wichtig ist
- du den Preisvorteil gegenüber dem FX Mini Ultra mitnehmen möchtest
Schau dich um, wenn …
- du USB-C und längere Akkulaufzeit brauchst
- du lange Sitzungen mit großer Kammer bevorzugst
- du hauptsächlich zu Hause verdampfst und die Größe keine Rolle spielt
- dir der Nachfolger FX Mini Ultra ohnehin näher liegt
Kaufen oder mieten?
Für 99 Euro ist der FX Mini der günstigste Weg zu echter Konvektion mit Titan und Glas. Den FX Mini selbst vermieten wir nicht, zur Miete geben wir je Modellreihe nur die neueste Version. Wer die Bauweise erst testen möchte, kann den FX Mini Ultra mieten; Heizung und Gehäuse sind gleich, der Ultra lädt über USB-C. Wer mit Micro-USB und dem kleinen Akku zurechtkommt, kauft den FX Mini direkt und spart gegenüber dem Nachfolger. Die Gegenüberstellung von Basisversion und Ultra findest du unter FX Mini gegen FX Mini Ultra.
Weiterlesen
Mehr zum FX Mini: FX Mini Zubehör und Ersatzteile und weitere Wolkenkraft Vaporizer.
Quellen
Wolkenkraft (Herstellerdaten): Produktseite Wolkenkraft
