TinyMight 2 vs. Venty – Welcher passt zu dir?

Geändert am

TinyMight 2 vs. Venty – Vergleich
So testen wir Transparenz zur Bewertung
  • Gleiche Kriterien für jedes Gerät. Wir bewerten alle Modelle nach demselben Raster — Dampfqualität, Heiztechnik, Akku, Reinigung, Verarbeitung, Bedienung und Mobilität.
  • Geräte aus dem eigenen Bestand. Unsere Mietflotte besteht aus denselben Originalgeräten, die wir auch verkaufen. Wir haben sie im Haus und im Alltag in der Hand — nicht nur die Datenblätter.
  • Keine bezahlten Platzierungen. Kein Hersteller kann sich eine Position oder eine Wertung kaufen.
  • Redaktionelle Einschätzung. Die Wertungen in diesem Artikel sind unsere Einschätzung als Fachhändler und keine Kundenbewertungen. Echte Kundenstimmen findest du auf den jeweiligen Produktseiten.

Der Venty liegt in sechs von sieben Kriterien vorn, darunter Dampfqualität, Akku, Reinigung und Bedienung, der TinyMight 2 bei Gewicht und Mobilität. Wer maximale Dampfdichte aus purer Konvektion will und bereit ist, Zugtechnik zu lernen, greift zum TinyMight 2. Wer dieselbe Leistungsklasse mit Display, Gradwahl und weniger Einarbeitung sucht, nimmt den Venty. Beide kosten über 300 Euro, und die Wahl ist eine zwischen Handwerk und Komfort.

Preise, Noten und Technik auf einen Blick: Vaporizer Vergleich mit Preisen.

Diese 7 Kriterien entscheiden den Vergleich

  • Dampfqualität: Dicht, sauber & aromatisch
  • Heiztechnik & Performance: Konvektion/Konduktion/Hybrid
  • Akkulaufzeit: Nutzungsdauer pro Ladung
  • Reinigung & Wartung: Aufwand fürs Reinigen & Teilewechsel
  • Verarbeitung & Materialien: Qualität der verbauten Komponenten
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: Intuitive Bedienung & Funktionen
  • Mobilität & Größe: Gewicht, Maße & unterwegs-tauglich

Ergebnis auf einen Blick

  • Gewicht und Aufheizzeit: TinyMight 2 vorn, ab 3 Sekunden bereit, 177 g und Wechselakku
  • Dampf, Akku, Reinigung und Bedienung: Venty vorn, 5940 mAh, Display mit Gradwahl und Luftstromrad
  • Preise: TinyMight 2 für 349 €, Venty für 309 €

TinyMight 2

TinyMight 2 Vaporizer
Erst testen: den Tinymight mieten – ab 55 € / 3 Tage

Der TinyMight 2 ist ein handgefertigter Konvektionsverdampfer aus Finnland. Das Material wird ausschließlich von heißer Luft durchströmt, die beim Ziehen entsteht, das Gerät ist ab 3 Sekunden bereit und regelt stufenlos per Drehregler. Der 18650-Akku ist wechselbar, geladen wird über USB-C mit Schnellladen. Mit 177 g im Holzgehäuse ist er leichter als der Venty, verlangt aber Zugtechnik: Zuggeschwindigkeit und Dauer bestimmen das Ergebnis.

Technische Daten TinyMight 2

  • Heiztechnik: Konvektion
  • Temperatur: stufenlos per Drehregler, nach Herstellerangabe 120 bis 250 °C
  • Aufheizzeit: ab 3 Sekunden
  • Akku: 18650 Li-Ion, wechselbar, Schnellladen über USB-C
  • Laufzeit: bis etwa 90 Minuten, Richtwert
  • Kammer: bis etwa 0,25 g
  • Gewicht: 177 g, Holzgehäuse in Walnuss
  • Garantie: 3 Jahre Limited Warranty nach Herstellerangabe
  • Preis: 349 €

Bewertung TinyMight 2

  • Dampfqualität: 9,5/10 — Reine Konvektion erzeugt sehr dichten, aromatisch präzisen Dampf; unter den Handgeräten eines der dampfstärksten, wenn die Zugtechnik stimmt.
  • Heiztechnik & Performance: 9,5/10 — Hitze trifft das Material nur beim Ziehen, ab 3 Sekunden bereit, stufenlos regelbar; Überhitzen ist kaum möglich, die Extraktion sehr effizient.
  • Akkulaufzeit: 7,9/10 — Ein 18650-Wechselakku reicht für bis zu 90 Minuten, ein Zweitakku macht unabhängig; ein einzelner Akku hält aber kürzer als die zwei Zellen des Venty.
  • Reinigung & Wartung: 7,4/10 — Konvektionspfad und Glas brauchen regelmäßige Pflege, das Holzgehäuse verträgt keine Reinigungsmittel; Sieb, Dichtring und Bürste liegen bei. Die einzelnen Schritte zur Pflege des TinyMight 2 findest du in der passenden Reinigungsanleitung.
  • Verarbeitung & Materialien: 9,0/10 — Handgefertigtes Holzgehäuse mit Edelstahl-Innenleben, jedes Gerät ein Einzelstück; drei Jahre Limited Warranty.
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: 7,4/10 — Drehregler ohne Display, der Zugstil bestimmt das Ergebnis; für Einsteiger eine echte Lernkurve, für Erfahrene mehr Kontrolle als jede Zahl.
  • Mobilität & Größe: 8,5/10 — 177 g in einem kompakten Holzkörper, leichter als der Venty; der Wechselakku macht lange Tage ohne Steckdose möglich.

Venty

Venty Vaporizer
Erst testen: den Venty mieten – ab 55 € / 3 Tage

Der Venty ist das stärkste tragbare Gerät von Storz & Bickel: Hybrid-Heizung, gradgenau von 40 bis 210 °C, rund 20 Sekunden Aufheizzeit, zwei 18650-Zellen mit zusammen 5940 mAh und ein Einstellrad für den Luftstrom. Booster und Superbooster gibt es per Klick, die App ergänzt Feineinstellungen. Mit 252 g ist er das schwerere Gerät, dafür das mit Display und ohne Lernkurve.

Technische Daten Venty

  • Heiztechnik: Hybrid aus Konvektion und Kontakt
  • Temperaturbereich: 40 bis 210 °C, gradgenau
  • Aufheizzeit: etwa 20 Sekunden
  • Akku: 2 × 18650 Li-Ion, zusammen 5940 mAh, Schnellladen über USB-C
  • Kammer: 1,4 cm³, keramikbeschichtet
  • Luftstrom: Einstellrad, Booster und Superbooster
  • Gewicht und Höhe: 252 g, 15,7 cm
  • Garantie: 2 Jahre, plus 1 Jahr bei Registrierung innerhalb von vier Wochen
  • Preis: 309 €

Bewertung Venty

  • Dampfqualität: 9,8/10 — Der dichteste Dampf unter den Hybridgeräten, kühl durch Kühleinheit und Luftstromrad; nur an die Präzision reiner Konvektion reicht er nicht ganz heran.
  • Heiztechnik & Performance: 9,7/10 — Rund 20 Sekunden bis zur Bereitschaft, gradgenau von 40 bis 210 °C, hält auch bei offenem Luftstrom; die Referenz unter den Hybridgeräten.
  • Akkulaufzeit: 8,6/10 — Zwei Zellen mit zusammen 5940 mAh reichen in der Praxis für etwa zehn Sitzungen, Schnellladen über USB-C; klar vor dem TinyMight 2.
  • Reinigung & Wartung: 8,2/10 — Kühleinheit, Siebe und O-Ringe zerlegen und baden; das Gehäuse verträgt Isopropanol, Kühleinheitsiebe und O-Ringe liegen bei.
  • Verarbeitung & Materialien: 9,5/10 — 252 g in einem sehr sauber gefertigten Gehäuse, das Einstellrad läuft präzise; drei Jahre Garantie bei Registrierung.
  • Bedienung & Nutzerfreundlichkeit: 9,0/10 — Temperatur in Grad am Gerät, Luftstrom am Rad, Booster per Klick; ohne Lernkurve, die App ergänzt.
  • Mobilität & Größe: 7,4/10 — 252 g und 15,7 cm sind für die Hosentasche grenzwertig, in der Jacke gut aufgehoben; schwerer als der TinyMight 2.

Die wichtigsten Unterschiede im direkten Vergleich

Der Kern ist das Heizprinzip. Der TinyMight 2 arbeitet mit reiner Konvektion: Nur der Atemzug bringt Hitze ins Material, was bei richtiger Technik sehr dichten, präzisen Dampf ergibt, den Zugstil aber zum entscheidenden Faktor macht. Der Venty kombiniert Konvektion und Kontakt, liefert gleichmäßig und vorhersehbar, und mit Kühleinheit und Luftstromrad liegt er in der Dampfnote sogar knapp vorn.

Beim Akku antworten beide unterschiedlich auf dieselbe Frage. Der Venty hat zwei feste Zellen mit 5940 mAh und rund zehn Sitzungen je Ladung. Der TinyMight 2 setzt auf einen 18650-Wechselakku mit bis zu 90 Minuten je Zelle; wer einen zweiten mitführt, ist unbegrenzt unterwegs. Beide laden schnell über USB-C.

In der Bedienung liegt der Venty klar vorn: Display, Gradwahl, Luftstromrad, in 20 Sekunden bereit. Der TinyMight 2 hat einen Drehregler ohne Display und ist ab 3 Sekunden bereit, verlangt aber Erfahrung. Bei der Reinigung ist der Venty ebenfalls im Vorteil, weil das Holzgehäuse des TinyMight keine Reinigungsmittel verträgt.

Beim Preis liegen 40 Euro zwischen 309 € und 349 €. Der TinyMight 2 ist das Gerät für Erfahrene, die Konvektion in Reinform wollen, der Venty das Gerät für alle, die dieselbe Leistungsklasse ohne Einarbeitung suchen.

Für wen eignet sich welches Gerät?

Nimm den TinyMight 2, wenn …

  • du reine Konvektion und maximale Dampfdichte willst
  • du bereits Erfahrung mit Vaporizern hast und Zugtechnik nicht scheust
  • dir ein Wechselakku für lange Tage ohne Steckdose wichtig ist
  • du ein handgefertigtes Gerät aus Holz schätzt

Nimm den Venty, wenn …

  • du Display, Gradwahl und Luftstromrad ohne Lernkurve willst
  • du lange Sitzungen ohne Akkuwechsel planst
  • dir einfache Reinigung mit Isopropanol wichtig ist
  • du ein Markengerät mit drei Jahren Garantie bei Registrierung suchst

Kaufen oder mieten?

Beide Geräte kannst du bei uns vor dem Kauf ausprobieren: TinyMight 2 mieten oder Venty mieten, für drei, fünf oder sieben Tage. Beim TinyMight 2 lohnt der Test besonders, weil reine Konvektion und Drehregler nicht jedem liegen. Wer weiß, dass er Komfort will, kauft den Venty direkt.

Mehr zum TinyMight V2: Zubehör für den TinyMight V2 und das TinyMight Sortiment. Mehr zum Venty: alle Ersatzteile für den Venty und alle Geräte von Storz & Bickel.

Gesamtvergleich als Tabelle

Kriterium TinyMight 2 Venty
Dampfqualität 9,5/10 9,8/10
Heiztechnik & Performance 9,5/10 9,7/10
Akkulaufzeit 7,9/10 8,6/10
Reinigung & Wartung 7,4/10 8,2/10
Verarbeitung & Materialien 9,0/10 9,5/10
Bedienung & Nutzerfreundlichkeit 7,4/10 9,0/10
Mobilität & Größe 8,5/10 7,4/10
Gesamtbewertung (Ø) 8,46/10 8,89/10
Heiztechnik Konvektion Hybrid
Temperatur stufenlos, Drehregler 40 bis 210 °C, gradgenau, Display
Aufheizzeit (Richtwert) ab 3 Sekunden etwa 20 Sekunden
Akku 18650 wechselbar, USB-C 5940 mAh fest, Schnellladen, USB-C
Gehäuse Holz, handgefertigt Kunststoff, industriell
Gewicht 177 g 252 g
Preis 349 € 309 €

Alle technischen Daten stammen aus Herstellerangaben und sind Richtwerte; tatsächliche Werte können nutzungsabhängig abweichen.

Weitere passende Vergleiche

Weiterlesen

Häufige Fragen

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen TinyMight 2 und Venty?

Das Heizprinzip: Der TinyMight 2 arbeitet mit reiner Konvektion und Drehregler ohne Display, der Venty mit Hybrid-Heizung, Display, Gradwahl und Luftstromrad. Der TinyMight liefert bei richtiger Zugtechnik den präziseren Dampf, der Venty dieselbe Leistungsklasse ohne Einarbeitung und mit doppelt so viel Akku.

Welcher hat den besseren Akku, TinyMight 2 oder Venty?

Der Venty mit zwei festen Zellen und zusammen 5940 mAh, in der Praxis rund zehn Sitzungen je Ladung. Der TinyMight 2 nutzt einen wechselbaren 18650-Akku mit bis zu 90 Minuten je Zelle; mit einem zweiten Akku ist er unterwegs unbegrenzt. Beide laden schnell über USB-C.

Ist der Dampf beim TinyMight 2 besser als beim Venty?

In unserer Bewertung liegt der Venty mit 9,8 knapp vor dem TinyMight 2 mit 9,5. Der TinyMight liefert bei richtiger Zugtechnik sehr dichten, präzisen Konvektionsdampf und gilt als eines der dampfstärksten Handgeräte. Der Venty erreicht dieses Niveau gleichmäßiger und ohne Übung. Der Unterschied ist Handwerk gegen Komfort.

Hat der TinyMight 2 ein Display?

Nein, die Temperatur wird stufenlos über einen Drehregler eingestellt, eine Anzeige gibt es nicht. Der Venty zeigt die Temperatur in Grad auf dem Display und hat zusätzlich das Einstellrad für den Luftstrom. Wer exakte Werte ablesen will, braucht den Venty.

Wie schnell heizen TinyMight 2 und Venty auf?

Der TinyMight 2 ist ab 3 Sekunden bereit, weil die Hitze erst beim Ziehen ins Material kommt. Der Venty braucht rund 20 Sekunden und ist damit das schnellste Hybridgerät von Storz & Bickel. Für einzelne Züge zwischendurch ist der TinyMight das schnellere Gerät.

Welches Gerät ist leichter zu reinigen?

Der Venty. Kühleinheit, Siebe und O-Ringe werden zerlegt und in Isopropanol gebadet, das Gehäuse verträgt das. Beim TinyMight 2 brauchen Konvektionspfad und Glas regelmäßige Pflege, das Holzgehäuse verträgt aber keine Reinigungsmittel und verlangt Sorgfalt.

Welches Gerät ist leichter, TinyMight 2 oder Venty?

Der TinyMight 2 mit 177 g im kompakten Holzkörper. Der Venty wiegt 252 g und ist 15,7 cm hoch. Beide sind Geräte für Jacke und Rucksack, der TinyMight liegt durch Gewicht und Wechselakku unterwegs vorn, der Venty durch seine Laufzeit je Ladung.

Welche Garantie geben TinyMight und Storz & Bickel?

Der Hersteller nennt für den TinyMight 2 eine dreijährige Limited Warranty. Storz & Bickel gibt auf den Venty zwei Jahre, verlängerbar um ein Jahr bei Registrierung innerhalb von vier Wochen. Dazu gelten in beiden Fällen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.

Für wen ist der TinyMight 2 die bessere Wahl?

Für Erfahrene, die reine Konvektion und maximale Dampfdichte wollen und bereit sind, Zuggeschwindigkeit und Dauer zu lernen. Wer einen Wechselakku für lange Tage ohne Steckdose braucht und ein handgefertigtes Holzgerät schätzt, ist beim TinyMight 2 richtig. Einsteiger sind beim Venty besser aufgehoben.

Kann ich TinyMight 2 und Venty vor dem Kauf mieten?

Ja, beide gibt es bei uns zur Miete für drei, fünf oder sieben Tage. Beim TinyMight 2 lohnt der Test besonders, weil Drehregler und reine Konvektion nicht jedem liegen. Wer nach dem Test weiß, dass er Komfort will, nimmt den Venty; beide gibt es danach als neues Gerät.